4-Jährige bastelt Dialysegerät

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19.12.2016

HLW überbrachte Spende an die kleine Jessica: Schüler und Lehrer staunten über ihren „Erfindergeist“


Den Erlös aus dem Verkaufsstand mit selbst gefertigten Produkten spendeten die Schülerinnen der 3. HLW Freistadt heuer für Behandlungskosten der an Leukämie erkrankten Jessica aus Liebenau. Bei der Übergabe staunten sie nicht wenig über das nicht nur niedliche, sondern auch auffallend kluge Mädchen.

Die tapfere kleine Patientin hatte nämlich den Dialyseapparat des St. Anna Spitals aus Kartons und einigen Originalteilen nachgebaut und verarbeitet damit ihre Situation auf spielerische Weise, indem sie ihre Puppe wie eine Patientin „therapiert“. Vor allem ihr detailliertes Wissen über die Behandlungsmethoden beeindruckte die Besucher mit Sabrina Aistleitner samt ihren ProfessorInnen Martina Wolschlager, Regina Pirklbauer und Josef Neumüller.

Die vierjährige Jessica hat inzwischen die 200-Tage-Grenze nach der entscheidenden Therapie erreicht und darf tageweise nachhause, muss dazwischen aber wieder tagelang im Wiener Spital verbringen. Ihre Behandlung war und ist für die gesamte Familie eine enorme Herausforderung - sowohl physisch als auch psychisch.

Seit vielen Monaten dreht sich der Tagesablauf um die Betreuung ihrer Kleinen, wobei sie von den minutiös einzuhaltenden Desinfektionen bis zum diffizilen Speiseplan alles genau planen und durchführen müssen. Auch die wiederholten Stammzellen-  sowie Knochenmarkspenden von ihrem Bruder involvieren alle in eine Kette von Vor- und Nachbehandlungen.

So rundete dieser Besuch das Projekt ab – die nachdenkliche und angesichts der Tapferkeit des kleinen Mädchens trotz allem hoffnungsvolle Stimmung schien in die stillste Zeit des Jahres zu passen.


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