Diplomarbeit der HLW gegen Phishing-Attacken

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05.12.2018

Es ist für viele Menschen relevant zu wissen, welche große Gefahr Phishing-Mails darstellen. Besonders Jugendliche können die Gefahr nicht einschätzen.

Viele Unternehmen sind oft mit Phishing-Mail-Attacken konfrontiert und realisieren dies möglicherweise viel zu spät. Aktuell gibt es diesbezüglich erste Studien und laufende Untersuchungen des Forschungsinstitut AIT (Austrian Institute of Technology) in Wien. Diese sind jedoch ausschließlich auf Firmen ausgerichtet.

Es ist jedoch auch wichtig, dass Menschen, besonders Jugendliche, über Phishing-Mail-Attacken aufgeklärt werden. Dies wird im Zuge einer Diplomarbeit an der HLW Freistadt umgesetzt. In der Diplomarbeit „Gefahren von Phishing-Attacken - Schutzmaßnahmen für Jugendliche" wird eine Erhebung in Bezug auf Vorwissen und Mediennutzung, welche Gefahrenquellen sein können, ausgerichtet auf die Zielgruppe Jugendliche durchgeführt, die auch für die genannte Forschungseinrichtung interessant ist. 

Diese Diplomarbeit erhebt unter anderem, für welche Institutionen ein gelungener Aufklärungsworkshop interessant wäre. Ein gezielter Aufklärungsworkshop, der frühzeitig auf Phishing-Attacken und derartige Gefahren aufmerksam macht, stellt sicher, dass die frühe Sensibilisierung sowohl für den privaten Bereich als auch für den späteren Alltag in der Arbeitswelt gewinnbringend ist.

Die SchülerInnen, die die Diplomarbeit umsetzen, eigen sich im Zuge dieser einjährigen Arbeit, Detailwissen zu Phishing-Attacken an, aus dem sie für sich profitieren. Sie lernen auch, durch professionelles Konzipieren, Durchführen und Auswerten von Erhebungen (hierbei mittels Pretest und Posttest – Vor- und Nacherhebung) Annahmen zu überprüfen und sich auf Untersuchungen stützen zu können. Das Planen und Durchführen eines Workshops, der Gleichaltrige sensibilisieren und schulen soll, ist eine besondere Herausforderung, der sie sich gerne stellen, denn so erfahren sie, wie wertvoll es ist, etwas so aufzubereiten, dass andere die Inhalte verstehen und auch daraus lernen.

Da nach dem Workshop, den die Gruppe mit SchülerInnen der HLW Freistadt durchführt, nach längerer Zeit erneut erhoben wird, kann festgestellt werden, ob der Workshop wirksam war und die Jugendlichen im sicheren Umgang mit Medien etwas dazugelernt haben. Der Aspekt des Datenschutzes wird dabei aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

Die SchülerInnen empfinden ihre Arbeit als sehr sinnvoll: „All das brauchen wir jetzt und auch später, im privaten Bereich aber auch in der Arbeitswelt. Wir lernen dabei unheimlich viel für das Leben!“ - davon ist auch ihre Betreuerin Gudrun Heinzelreiter-Wallner überzeugt.


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