Musik: Wüstenwind – Ronny Matthes
Darstellerin: Theresa Pinsker

Ausgangsposition: hüftbreiter Stand

Das rechte Bein angewinkelt entlang des linken nach oben führen und den Fuß auf der Innenseite des Standbeines abstellen. Das Knie so weit wie möglich nach außen drehen. Jetzt die Handflächen vor dem Herz zusammenlegen.

5 bis 10-mal tief einatmen und danach das Bein wechseln

Diese Übung hat eine körperliche und zugleich auch eine seelische Auswirkung auf dem Körper. Körperlich wirkt es sich auf den Gleichgewichtssinn aus. Da wir normalerweise auf beiden Beinen fest am Boden stehen und bei dieser Übung nur auf einem Bein stehen, wird hier ein starker Impuls über das Nervensystem zum Gleichgewichtsorgan geleitet. Zugleich wird auch noch das Gehirn zur Konzentrationsfähigkeit eingeschaltet. All diese Dinge koordinieren nun miteinander und ermöglichen einen festen aufrechten Stand auf einem Bein. Der Impuls geht also von unserem Gehirn über das Nervensystem bis hin zum Gleichgewichtssinn/organ. Würde das Gehirn nicht mit unserem Gleichgewichtssinn koordinieren, wäre es nicht möglich auf einem Bein zu stehen. Durch die Beanspruchung des Gleichgewichtssinnes hilft diese Übung zur Verbesserung eines aufrechten Standes und festigt den gesamten Körper. Das tiefe ein- und ausatmen beruhigt und befreit den Körper beziehungsweise Geist und ermöglicht ihm somit wieder aufnahmefähiger und konzentrierter zu werden. Seelisch stabilisiert und harmonisiert sie. Zugleich hilft sie Bestimmtheit und Zielorientiertheit zu erlangen.